Business Intelligence in der IT

Wenn Schuster nicht die schlechtesten Schuhe tragen, sollte sich auch die IT nicht mit weniger zufrieden geben, als dass alle zur Steuerung relevanten Informationen vorliegen. Somit ist klar: Business Intelligence muss einen festen Platz bekommen, auch für Nutzer in der IT.
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Unsere Leistungen für den Fachbereich IT

Der Betrieb von Hard- und Softwarelösungen ist ein komplexes Unterfangen: Application Lifecycle Management nennt sich die zugehörige Disziplin. In der Entwicklung und dem Betrieb werden in den verschiedenen beteiligten Teams ganz unterschiedliche Werkezuge eingesetzt: Im Portfolio- und Projektmanagement, bei Anforderungs- und IT-Service-Management-Lösungen oder zur Überwachung des Betriebs und der Überprüfung von SLAs. Bisher wurde dabei fast ausschließlich auf die Auswertungsmöglichkeiten zurückgegriffen, die direkt durch die Werkzeuge bereitgestellt wurden. Allerdings vermisst man hier eine Ganzhaltigkeit, die nur durch übergreifende Auswertungen zu erreichen sind. Zumindest für einen ausgewählten Personenkreis müssen sämtliche steuerungsrelevante Informationen systemübergreifend auswertbar sein.

Ein Produktions-DWH bildet die Basis

Business Intelligence-Lösungen können die Leistungsfähigkeit der IT transparent machen und bilden die Informationsgrundlage für eine gezielte Optimierung von Prozessen in der IT. Eben diese Basis bildet das Produktions-DWH. In vielen IT-Abteilungen gibt es aktuell keine Standardberichte zur Bewertung der Produktionsauslastung aller betreuten Systeme. Häufig werden Berichte anlassbezogen von Fachanwendern aus verschiedenen Geschäftsbereichen mit den vorhandenen Systemtools (z. B. NMON, BMC Perceive, Wily Introscope) erzeugt. In Zukunft ist hier eine noch größere Flexibilität bei der Bereitstellung von Berichten für wechselnde Fragestellungen zu erwarten. Daher empfehlen wir den Aufbau einer zentralen Datenbasis für Auslastungs- und Performance-Aussagen, ein sog. Produktions-DWH. Auf dessen Basis kann mit Standardberichten die Steuerung und Überwachung von Betriebsprozessen unterstützt werden. Ebenso können ad hoc Fragestellungen beantwortet werden, da im Frontend detaillierte Analysen durchgeführt werden können. Systemkapazitäten, Anwendungstransaktionen und Auslastung der Systeminfrastruktur können somit flexibel ausgewertet werden.

Folgende Fragestellungen können durch ein Produktions-DWH beantwortet werden:

  • Welche Ressourcen eines Rechenzentrums sind aufgebraucht (CPU, Speicher, etc.)?
  • Wie hoch ist die Auslastung der Maschinen?
  • Wie hoch ist der Anteil der nicht genutzten Ressourcen?
  • Wie verhalten sich Antwortzeiten und Systemauslastung, insbesondere nach Veränderungen (Release, Austausch von Komponenten oder Systemsoftware)?
  • Wie korrelieren die Auslastungszahlen der Systemplattform auf Anwendungsebene mit den entsprechenden Nutzungsdaten der Anwendungen (z. B. Transaktionen, Antwortzeiten)?

Ein Produktions-DWH hilft zeitnah die vorhandene Ressourcenauslastung sowie die Auswirkungen von Änderungen auf die Auslastung der Produktionsressourcen zu bewerten. Es kann eine höhere Planungssicherheit bei der Planung der zukünftig erforderlichen Produktionsressourcen erreicht, als auch eine gleichbleibende hohe Planungsqualität sichergestellt werden. 

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Wir beraten Sie gerne.

Das Produktions-DWH wird zum Entscheidungsunterstützungssystem

Das Produktion-DWH entwickelt sich idealer Weise über mehrere Stufen hinweg zu einem Entscheidungsunterstützungssystem:

Stufe 1: Verstehen - Analysieren

  • Genauere Planung der Kapazitäten und Lasten
  • Ex-post-Monitoring der SLAs mit den Dienstleistern
  • Identifikation von Performanceoptimierungen
  • Effizientere Auslastung der Server

Stufe 2: Verbessern - Simulieren

  • Besseres Lizenzmodell und SLAs mit den Dienstleistern
  • Höhere Verfügbarkeit durch „Was wäre wenn“ Szenarien
  • Exaktere Planung der Kapazitäten und Lasten
  • Verbessertes Life Cycle Management
  • Bessere Planung und Integration von Servicezeiten und Wartungsfenstern durch Simulationen

Stufe 3: Optimieren - Vorhersagen

  • Optimale Planung der Kapazitäten und Lasten
  • Effiziente Steuerung der Serverkapazitäten durch Vorhersage von Leistungsengpässen oder Störungen
  • Bestmögliche Planung von Servicezeiten und Wartungsfenstern
  • Vorhersage von Hardwareausfällen
  • Günstiges Lizenzmodell und bestmöglich angepasste SLAs

In jeder Stufe wird dabei kumulativ neuer Nutzen gestiftet, sodass Auswertungen auf dem Produktions-DWH nicht nur als Grundlage zur Unterstützung von Betriebsprozessen (z. B. Kapazitätsplanung, aktives und proaktives Problemmanagement) dienen, sondern auch automatisierte Entscheidungsvorlagen generieren.

Weiterführende Informationen

Ihr Ansprechpartner

Jörg Thiemann

Business Unit Manager

T +49 69 97460-700

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